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BJB - ein echter Weltmarktführer

22.10.2016 00:00

Universität St. Gallen nimmt Arnsberger in Hidden-Champion-Liste auf

Die Schweizer Universität St. Gallen hat einen „Weltmarktführer-Index für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ entwickelt. Als einer der wenigen Mittelständler aus Südwestfalen ist das Arnsberger Lichttechnik-Unternehmen BJB in diese Liste aufgenommen worden. „Für uns ist das eine besondere Anerkennung, zumal die Forscher sehr strenge Kriterien an die Unternehmen angelegt haben“, sagt BJB-Geschäftsführer Philipp Henrici.

Die Universität St. Gallen gilt als eine der angesehensten und forschungsstärksten europäischen Hochschulen für Wirtschafts- und Sozialkunde. Aus Sicht des Studienleiters Professor Christoph Müller wird der Begriff des Weltmarktführers oder „hidden champions“ derzeit geradezu inflationär gebraucht. Der Wissenschaftler hat daher neue Auswahlkriterien entwickelt:

1. Unternehmen sind seiner Ansicht nach nur dann echte Weltmarktführer, wenn sie auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Exporten, Produktions- und Vertriebsgesellschaften tätig sind. BJB erfüllt dieses Kriterium, weil die Arnsberger Produktions- und Vertriebsgesellschaften in den USA, Europa und China haben; dazu Vertriebsgesellschaften und –büros in Hongkong, Japan und Brasilien.

2. Die Firmen müssen einen jährlichen Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften

3. Wer Weltmarktführer ist, so die Forscher, muss die Nummer 1 oder Nummer 2 im relevanten Marktsegment sein

4. Das Unternehmen muss einen Exportanteil von wenigstens 50 Prozent nachweisen können. Bei BJB liegt der Exportanteil bei über 80 Prozent.  

Untersucht wurden 1300 Firmen. In die nähere Auswahl haben die St. Gallener Forscher die Unternehmen genommen, die zu wenigstens 50 Prozent ihren Stammsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben und von Eigentümern geführt werden. Die Firmendaten haben sie aus öffentlich zugänglichen Quellen ermittelt. „Wir haben von der Untersuchung erst erfahren, als uns die Forscher schon als Weltmarktführer klassifiziert hatten. Umso erfreulicher ist für uns das Ergebnis“, erklärt BJB-Geschäftsführer Henrici.  
Die Schweizer Universität versteht ihren Weltmarktführer-Index als fortlaufendes Projekt. Die Wissenschaftler werden untersuchen, ob weitere Unternehmen aufgenommen werden können. Die etablierten Firmen werden regelmäßig überprüft.

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